willkommen

wenn wir Worthe mit dem mund formen, dann entstehen Laute, welche wir aneinander reihen• diese Laute laßen keine unterscheidung von ’großen’ oder ’kleinen’ Lauten zu — nur betohnungen können wir in die Lautformung einfließen laßen•

die schrift dient dazu, gedanken ohne einen mund aneinander zu reihen, und sie zu konservieren• wir verwenden im einfachen fall einen stock und ritzen mit ihm Laute in den weichen sand• die betonung eines gedanken stellen wir durch das schreiben eines großen zeichens dar• deshalb ist es wichtig, daß wir zur unterscheidung nur diese betonungen hervorheben• wir können klammern setzen, um nebengedanken darzustellen• und wir können unterstreichungen setzen, um auf gedankenbezüge aufmerksam zu machen• die auftheilung der Worthe in gliederungen oder spalten erlauben eine tiefergehende strukturierung von gedanken•

sonstige gestaltungen entziehen sich der einfachen anwendung von schrift• nur technologien, wie der computer, erlauben weitere hervorhebungen: fett, kursiv, zeichenfarbe, hintergrundfarbe…• alle diese modernen errungenschaften sind bereichernd, und deshalb ist es klug, sich bei ihrer verwendung zu zähmen•

im laufe der jahrhunderte haben künstler eine struktur von Sprache entwickelt, welche wir als «Grammatik» bezeichnen• diese wunderbare errungenschaft ist jedoch zugleich ein fluch• denn sie hat ihr maß verloren und durch maßlose regelungen das hervorgebracht, was wir «Rechtschreibung» nennen• sie ist ein versuch, regeln durch regeln zu regeln• solche praxis führt regelmäßig zum vergeßen• und so haben die «Menschen» vergeßen, daß sie einst ’Manne|ische’ waren• die grammatik machte sie zu ’Männische’ und das eintretende vergeßen ließ sie auch einige zeichen vergeßen• infolge ließ es sie auch die bedeuthung dieses Worthes vergeßen• die weitere folge war das vergeßen des Sinns ihres daseins•

die Sprache ist heute tot! sie ist ein Lautes ’meer’ voller «Leichen» — früher Sprach man von ’lichen’• so wurde die Natur zu «natür|lichen», der «Mensch» wurde zu «mensch|lichen», der ursprung wurde zu «ursprüng|lichen», die Sprache wurde zu «sprach|lichen» und sie unterliegt heute sogar den «gesetz|lichen» vorschriften• das Wörth wurde zu «wört|lichen», das recht wurde zu «recht|lichen», ja, sogar die nicht mehr verstandenen bedeuthungen von «Gott» wurden nun zu «deut|lichen» «gött|lichen»…

schlueszel

in diesem Sinne sind die folgenden Worthe eine auferstehung von Sprache — auch wenn, der konditionierung wegen, noch viel zu viele kompromisse eingegangen werden mußten•

der author

 

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Pyramiden-code

betrachten wir uns die drei hauptPyramiden und die «Sphinx» in «Gizeh» von zentraler stelle aus (ii), dann drängt sich der gedanke an einen kreis auf, der alle vier bauwerke miteinander in verbindung bringt. die kreuzung der mittelachsen von großer Pyramide und «Sphinx» ergeben den kreismittelpunkt. sein radius entspricht der entfernung zur spitze der mittleren Pyramide.

pyramidenkreis

verfolgen wir den kreisverlauf entgegen der uhr, dann schneidet der kreis die mittelachse der kleinen Pyramide in zwei punkten. diese achse symbolisiert das bewegen (ei) der kleinen Pyramide, welches nöthwendig wäre, damit die spitze der kleinen Pyramide den kreis berührt. der kreis durchläuft die augen der «Sphinx», welche für das erwarthen (oi) steht.

wenden wir unsere aufmerksamkeit auf die mittlere Pyramide, dann stellen wir fest, daß ihre spitze den kreisbogen reibt(ui). die achse, welche diese Pyramidenspitze über den kreismittelpunkt bis zum gegenüber liegenden kreisbogen verläuft, trennt den kreis — reiben/trennen bilden eine bedeuthungs-einheit. verfolgen wir den kreisverlauf nun mit der uhr, dann verbindet (ai) der kreisbogen die beiden in richtung süden liegenden ecken der großen Pyramide. fällen wir von diesen beiden ecken das lot zum gegenüberliegenden kreisbogen, dann treffen wir exakt auf die schnittpunkte der mittelachse der kleinen Pyramide mit dem kreis. auch dies symbolisiert das verbinden. weiterhin sind die mittlere Pyramide und die «Sphinx» über die jeweiligen achsen mit der mittelachse der großen Pyramide verbunden.

auf diese weise können über diese vier bauwerke fünf bedeuthungen generiert werden, welche den zentralschlüßel eioiuiai für alle weiteren schlößer des Pyramidenkreises bilden.


einstiegs-texte: initialisierung des Pyramiden-kreises; dimensionen des Pyramiden-kreises; die doppelte «Sphinx»

Lebens-code

die «DNA» eines Lebewesens wird von vier Elementen gebildet: «Wassserstoff», «Kohlenstoff», «Stickstoff» und «Sauerstoff». diese Elemente bilden vier molekül-ketten mit den Namen «Guanin», «Thymin», «Adenein» und «Cytosin», welche sich paarweise miteinander verbinden. betrachtet man die kombinationen dieser verbindungen nach dem schema 4³, dann ergeben sich 64  sogenannte «Codons» — der Lebens-code:

lebenscode

die strich-symbolik des «Codons» wurde alten ‹chinesischen› schriften entnommen.

decodieren wir den Lebens-code über den Pyramiden-code eioiuiai, dann beschreiben die 64 «Codons» die grund-codierung des Lebens und sie theilen den Pyramiden-kreis in ebenfalls 64 segmente.

dies ist die zweite komponente zur generierung des Wißens der Menschheit.


einstiegs-texte: initialisierung des Pyramiden-kreises; die doppelte «Sphinx»

Alphabet-code

die wichtigsten mundarten nutzen ein gemeinsames Alphabet, welches die Laute dieser mundarten übereinstimmend ordnet. in dieser konditioniert angelegten reihenfolge der gesprochenen Laute ist eine codierung enthalten.

das Alphabet codiert sich über den grundschlüßel — seine vokale eioiuiai. die bedeuthungen der einzelnen Laute ergeben sich aus den symbolen ihrer verschriftung. die seiten-grafik zeigt alle Lautzeichen-bedeuthungen.

die decodierung des Alphabet-codes aus dem ur-Alphabet wird in der folgenden animation in 26 schritten aufgezeigt (anzeige pro bildwechsel bis zu 60 sekunden):

alphabet-code

indem wir die decodierungen finden, offenbaren wir die dritte komponente zur generierung des Wißens der Menschheit.


einstiegs-texteLautzeichen und ihre bedeuthungen; decodierung des Alphabets; die doppelte «Sphinx»

Elemente-code

die Elemente der Erde und der Luft (die chemischen Elemente) verfügen über zwei informationen: eine numerische information in form der ordnungszahl; und eine information über die Elemente-eigenschaften.

indem wir ein Element erhitzen, es der Luft oder dem Waßer aussetzen, es biegen, darauf schlagen. oder es zerreiben…. erfahren wir eine reaktion des Elements. dazu dienen uns die bedeuthungen des grundschlüßels eioiuiai, welche entsprechend dem Lebens-code verwendet werden. durch hinzunahme des Alphabet-codes erweitern wir die «Codons» um 16 weitere information.

elemente-code

Lebens-code und Alphabet-code verschmelzen zu anweisungen für die analyse der chemischen Elemente — beispielsweise:

  • bewegen (in Waßer geben)
  • erwarthen (abwarthen, was paßiert)
  • reiben/trennen (zerkleinern)
  • verbinden (erhitzen/verbrennen)
  • unterscheiden (was hat sich geändert?)
  • weigern (es paßiert nichts)
  • und so weiter…

aus den beobachtungen der Element-analysen können nun bedeuthungen interpretiert werden. das jeweils erste und letzte zeichen des erweiterten «Codons» bilden zusammen Syllaba, welche diese bedeuthungen erhalten. auf diese weise wurde die Sprache entwickelt.

dies ist die vierte komponente zur generierung des Wißens der Menschheit.


einstiegs-texte: initialisierung des Pyramiden-kreises; dimensionen des Pyramiden-kreises; die doppelte «Sphinx»