die ‹deutschen› umLaute

in der ‹deutschen› mundart und ihren varianten, den «Dialekten», sind die „umLaute“ von großer bedeuthung. im allgemeinen verständnis sind umLaute die verbindungen der vokale a, o oder u mit dem e-vokal. die offiziellen grammatik-lehren geben zwar erläuterungen zum thema „umLaute“, jedoch dringen diese nicht bis zur wurzel vor…

wir haben gelernt, daß es die drei umLaute ä, ö und ü gibt. doch genau genommen gibt es im ‹deutschen› fünf umLaute! denn jeder der fünf vokale kann umgeLautet werden.

umlaute

der e-umLaut müßte streng genommen als ë geschrieben werden. doch im ‹deutschen› haben wir einen anderen umgang entwickelt. wir schreiben den e-umLaut els „ei“ und sprechen in „ai“. die konsequente schreibweise für beispielsweise „mein“ wäre „mën“; oder für „leim“ wäre die konsequente schreibweise „lëm“.

das selbe trifft auf den i-umLaut zu, welcher als ï geschrieben werden müßte. doch im ‹deutschen› haben wir auch für diesen fall eine andere lösung gefunden. wir schreiben stattdessen „ie“ und sprechen dies als langes „i. die konsequente schreibweise für beispielsweise „niet“ wäre „nït“; oder für „miet“ wäre „mït“ die konsequente schreibweise.

es stellt sich nun die frage: wofür dienen umLaute?

der Name „umLaute“ sagt es bereits: diese Laute beschreiben eine umLautung — genau gesagt, wird das „e“ vom Wörth-ende an den ersten vokal im Wörth umgeLautet, um ihn wegen grammatikalischer veränderungen nicht zu verlieren. unsere beispielWorthe haben sozusagen einen anderen ursprung:

„mein“ ← „mene“;  „leim“ ← „leme
„niet“ ← „nite“; „miet“ ← „mite

wie sehr sich ‹deutsch› und ‹englisch› ähneln, zeigt die verwendung der umLaute im ‹englischen›: take (sprich: täk), make (sprich: mäk). hier werden die umLaute nicht geschrieben, jedoch sehr wohl gesprochen.

an dieser stelle nur noch ein paar beispiele:

das «Buch», ursprung: das/die „büch“, dem „buche“ ⇒ bu·uk·he
= vielfältig · laut · ordnen (beschreibt die eigenschaften; „laut“ meint „das interesse weckend“)
das «Wort»; ursprung: das/die „Wörth“, die/dem „Worthe“ ⇒ uu·or·ot·he
= verursachen · antreiben · reflektieren · ordnen (beschreibt die eigenschaften)
die «Liebe»; ursprung: die „lieb“ oder „libe“ ⇒ li·be
= einfach · entgegengesetzt (beschreibt das nicht gezwungene miteinander; hier merkt man, daß die bedeuthung dieses Wörths überschätzt wird)
quelle: https://hieoua.wordpress.com
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